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Dachsanierung
Stehfalz-Dach
Dieses
Dach des Wasserwerkes in Dormagen ist mit Stehfalz- Profilen einge-deckt.
Mit diesen Profilen konnten große Spann-weiten bei schwach
ausgelegter Unterkonstruktion überdeckt werden.
Die Profile sind ohne Stöße in Längsrich-tung verlegt. Bedingt
durch die enorme Länge der Aluminiumprofile, hier mehr als 30 m, ist
zwangsläufig die wärme- kältebedingte Dehnung ebenfalls enorm.
Das starke Arbeiten der Dachaußenschale hat dazu geführt, dass an
den Außenkanten (im Bereich der Dachrinnen) ein negatives Gefälle
entstanden ist.

Durch ständig stehendes Wasser hat sich Schmutz und Laub abgelagert
und den einwandfreien Wasserablauf behindert.
Durch das negative Gefälle kann das Regenwasser aber auch an der
Unterseite der Bleche nach innen laufen und dort abtropfen. Es hat
sich gezeigt, dass besonders die Einlaufbleche, die am Dachrand den
Wasserablauf in die Rinnen gewährleisten sollen, wie Einlauftrichter
wirken und das Eindringen von Wasser in die Innenräume beschleunigen.

Um die starke Längenausdehnung zu unterbinden ist es erforderlich,
das Dach an der Außenseite zu dämmen. Bedingt durch das hohe Profil
bot es sich an, die Profile zunächst mit Styroporplatten auszulegen
und diese dann vollflächig mit einer 45 mm dicken Dämmschicht aus
Polyurethan- Ortschaum zu isolieren.

Auf die fertige Styropordämmung wird der Polyurethan- Ortschaum im
Spritzverfahren mehrlagig aufgebracht. Damit wird eine homogene
Oberfläche hergestellt, die neben der optimalen Wärmedämmung auch eine
zuverlässige Dachabdichtung bietet.

Auf die fertige Schaumstoffoberfläche wurde zum Schutz vor UV-
Einwirkung ein Elastomer- Coating aufgespritzt.
Das Elastomer, hier MARISEAL 200, bildet auf der Dachoberfläche
eine hoche-lastische Folie, die eine intensive Verbindung mit dem
Untergrund eingeht. Bild unten: in die letzte Beschichtung MARISEAL
250 wird in den noch flüssigen Kunststoff Schiefersplitt gegen
mögliche Beschädigungen durch Vögel eingeblasen.

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